Archiv der Kategorie: Bautechnik/-planung

Eigenleistung und Nachbarschaftshilfe

Selbst bauen mit der Hife von Familie, Freunden und Nachbarn spart Geld und kann durchaus Freude und Freunde machen. Es gibt eine Reihe guter Gründe für Eigenleistung und die Inanspruchnahme von zupackender Hilfe. Wie bei wohl allem, verbergen sich auch hier Risikien, über die man sich im Klaren sein sollte. Unfälle, die während der freundlichen Hilfe geschehen, müssen Sie als Bauherren bei der Berufgenossenschaft BG Bau versichert haben – bevor sie geschehen. Tun Sie das nicht, kann es für Sie und die geschädigte Person ernste Folgen haben. Wir möchten nichts beschreien, es ist aber einfach intelligent sich vorher schlau zu machen und zu tun, was nötig ist unter anderem hier und hier.

 

Niederrheinhof für zwei Familien

Zwei junge Familien wollen gemeinsam eine Hofanlage bauen oder eine vorhandene modernisieren und Umbauen. Ein großes Grundstück für Gartenwirtschaft zur Selbstversorgung soll dazugehören. In Kooperation mit dem Büro „regionaltypische Bauwerke“ wurden die angehenden Bauherren zum Kauf dieser Hofanlage beraten. Dazu wurde ein Konzept für die Projektentwicklung und ein Vorentwurf erstellt., das die Modernisierung des vorhandenen Wohnhauses, den Neubau eines zweiten und die Instandsetzung der Wirtschaftsgebäude beinhaltet. Bevor der Kauf besiegelt werden sollte, kam ein weiterer Kaufinteressent dazwischen und hat den Bauherren den Hof vor der Nase weg gekauft. Nun suchen wir weiterhin nach einem geeingeten Grundstück.

     
     
     

Grundstück gesucht im Raum Moers – Krefeld – Kerken für den Neubau einer Hofanlage in niederrheinischem Stil für zwei Familien. Die Vorentwürfe mit einem Lang- und einem Kompakthaus stehen bereits. Für die nächsten Schritte fehlt das Bauland mit etwas Hinterland.

 

Zum Thema Kunststoffenster…

… ein Beitrag aus dem Netz. Es geht um einen Brandversuch, einem Vergleich zwischen Massivbau mit Betonsteinen, Kunststoffenstern und Stahlträger und einem Holzbau mit Holzfenstern und Holzbalkendecke. Bei beiden Aufbauten wurden jeweils übliche Baustoffe verwendet. Vorweg: Der Holzbau ist dem Massivbau insgesamt deutlich überlegen. Das überrascht Kenner des Holzbaus nicht wirklich, wird hier aber sehr schön dargestellt.

Besonderes Augenmerk möchte ich auf die Fenster legen. Die Kunststoffenster halten der Brandbelastung kaum Stand. Im Gegensatz dazu widerstehen die Holzfenster ungleich länger dem Feuer und verhindern so dessen Ausbreitung. Das wiederum kommt der Widerstandsfähigkeit der gesamten Konstruktion zu Gute.

Hinzu kommt der Aspekt, dass die Kunststoffe im Brandfall besonders giftige Gase freisetzen. Das können je nach Brandbedingungen und Fensterfabrikat auch Dioxine und Furane sein. Bei Holzfenstern kann das nicht entstehen.

Jetzt kann jeder darüber nachdenken, ob er ein erhöhtes Brandrisiko eingehen will, nur um die Fenster weniger pflegen zu brauchen, oder ob sie lieber auf die sichere Seite wechselt.

Gefunden habe ich den Beitrag hier: http://www.holzbauaustria.at/index.php?id=357&tx_ttnews%5Btt_news%5D=7369&cHash=bcd80ebf14c873f2572c41b281354022

 

handmade by the architekt – ein Sportraum

Ein Kellerraum sollte zum Sportraum werden, für Tischtennis, Turnen, Ausdauer- und Krafttraining – also: Atmung, Konzentration, Bewegung, Schwitzen. Man hätte den Raum zweckmäßig anstreichen und ein Laminat verlegen können. Das sähe nett aus und wäre –  man sagt so – recht robust. Doch ein angemessenes Raumklima lässt sich so nicht herstellen. Effektives Training wäre nicht möglich. Schließlich geht es hier nicht um einen familiären Hobbyraum, sondern um ernsthaftes sportliches Training. Ein Ausgleich der wechselnden Luftfeuchtigkeit wäre kaum gegeben, die Akustik wäre zu laut und der Boden zu hart.

  

Folglich wurden die Wände mit Lehmunter- und Lehmfinishputz in naturweiß versehen. Der Boden wurde als federnder Holzboden ausgeführt, bestehend aus Holzfaserplatten, Dreichschichtparkett, Naturöl, Korkfüllmasse anstatt Silikonfugen.

     

Das Ergenis kann sich sehen, riechen und fühlen lassen. Der nächste deratige Boden für einen Reha-Sportverein wartet bereits.

 

Zum Thema Fachwerksanierung …

… ein schöner, guter Beitrag. Das Gezeigte, Gesagte gilt übrigens gleichermaßen für den Neubau: keine Konstruktionen, die dichtende Materialien verwenden oder gar notwendig machen.

Nachhaltig war die Renovierung damals sicher nicht. Nachhaltig war die ursprüngliche Konstruktion, dauerhaft, veränderbar, anpassbar – auch im Sinne heutiger Anspüche an die Behaglichkeit und Energieeffizienz. Allerdings muss man wissen wie mit so einem Haus umzugehen ist. Aber gilt das nicht für alles?

Video via Youtube erstellt von http://www.antik-greef.de/ – Herzlichen Dank!

 

Wiederentdeckt zum Thema Küchen

Es ist aktueller denn je. Eine Küche zuhause ist eben keine Fernsehküche und auch kein wirklich taugliches Mittel Status zu zeigen. Eine Küche ist viel mehr. Sehr zu empfehlen und im ökobuch-Verlag neu aufgelegt:

Architekturkritisches ergibt sich beim lesen des Buches von allein. Da brauche ich hier gar nicht an den überzogenen teuren, beeindruckend anzusehenden – wehe wenn sie gebraucht werden – Hochglanzküchen rumzumeckern. Viel Spaß dabei!