Warum ich „Öko-Architekt“ wurde

1971 war ich 13 Jahre alt und ging auf das Molktegymnasium in Krefeld. Erdkunde war eines meiner Lieblingsfächer – im Gegenteil zu Latein. Dort hatten wir uns ausführlich mit den „Informationen zur politischen Bildung“ der Bundesregierung auseinander gesetzt.

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Erscheinungsdatum 1971

Inhaltsübersicht:

I. Umweltgefärdung als Weltproblem

II. Naturhaushalt und Umwelt

  • Der Haushalt der Natur
  • Die Umwelt des Menschen
  • Faktoren der Gefärdung

III. Gefärdungen der Umwelt

  • Boden
  • Wasser
  • Luft
  • Müll
  • Lärm

IV. Schutz gegen Umweltgefahren

  • Internationale Regelungen
  • Konflikte der Interessen, Wünsche, Notwendigkeiten
  • Kosten des Umweltschutz
  • Die Aufbringung der Kosten
  • Administrative und legislative Kompetenzen
  • Sofortmaßnahmen der Bundesregierung
  • Raumordnung
  • Teilnahme der Bürger an den Entscheidungsprozessen

Das Thema im Unterricht

Literaturhinweise

Wir hatten über die Themen Ozonloch und Klimaerwärung in der Schule gelernt. Auch das Thema der immer sich immer weiter öffnenden Wohlstandsschere zwischen der ersten und der dritten Welt wurden in der Schule und im Konfirmationsunterricht ausführlich behandelt , inklusive Szenarien zu daraus resultierenden Krisen und Flüchtlingswanderungen und Gegenreaktionen der Industrieländer.

Mit 16 Jahren entschied ich mich Architekt zu werden, denn hier, so glaubte ich, könnte ich mit meinen Fähigkeiten am meisten für den Umweltschutz erreichen. Das war für mich kein Selbstzweck. Es ging es mir nie um die Natur, sondern um das Wohl der Menschen, meiner und der folgenden Generationen. Es erschien mir logisch.

Wie ich das heute, gut 40 Jahre später, sehe?