Was Architektur mit Schmetterlingen zu tun hat

Die Landwirtschaft ist schuld daran, dass es immer weniger Insekten gibt – Falsch!

Gerade eben habe ich mich in meinem Garten an einem Kohlweißling, einen Admiral und diesen Schwalbenschwanz freuen können. In einem Garten in Aachen-Haaren freuen sich die Bewohner auf die Äpfel und Blaubeeren. Die Himbeeren sind bereits gegessen.

  

 

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Das Problem mit der Hitze hat Freiburg genauso wie New York.
Klimaforscher warnen schon seit langem: Unsere Städte heizen sich auf. Doch Stadtplaner wissen immer noch nicht so recht, was sie dagegen tun sollen. (FAZ)

Gründach noch immer exotisch.
So sehen sie aus, die meisten Flachdächer. Fragt sich warum? Sie sind häßlich und wenig intelligent.

Grüne Fassaden helfen doppelt
Städte sind meist von Beton und Stein dominiert. Bis auf Parks, Straßenbäume und Balkone gibt es oft nur wenig Grün. Doch das ließe sich durch vermehrte Begrünung von Hausfassaden ändern – zum großen Vorteil von Natur und Stadtbewohnern gleichermaßen. Denn wie eine Studie nun bestätigt, wirken begrünte Fassaden nicht nur wie eine natürliche Klimaanlage, sie filtern auch messbare Mengen von Schadstoffen wie Stickoxiden und Feinstaub aus der Luft. (wissenschaft.de)

 

BAUnatour-Veranstaltung in Aachen

Für den Donnerstag, 05.07.2018, 16 h, darf ich Ihnen die Einladung zur Veranstaltung Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen mit Vertiefung zum (sommerlichen) Wärmeschutz als Klimafolgeanpassung der BAUnatour weiterleiten.

 

 

Das Programm ist viel versprechend:

„16:00 Uhr Begrüßung durch Wilhelm Grafen (Handwerkskammer Aachen) und Einführung durch Michael Lohr (BAUnatour)
16:15 Uhr Altbausanierung und Klimafolgenanpassung – Wie können uns nachwachsende Rohstoffe helfen? (Michael Stephan, Geschäftsführer altbau plus)
16:45 Uhr Gebäudedämmung mit nachwachsenden Rohstoffen (Maria Feldhaus, Verbraucherzentrale NRW)
17:15 Uhr Enkelsicher bauen mit Zellulose-Dämmung (Georg Raida, Geschäftsführer Raida Dämmtechnik)
17:45 Uhr Innenraumgestaltung und Raumklimaverbesserung mit Naturbaustoffen (Jörg Becker / Klaus Gabrielli, Glashaus-Wohnwerkstatt)
18:15 Uhr Nachwachsende Rohstoffe im Einsatz – Die Entwicklung aus der Praxis einer Holzbaufirma (Martin Knoben, Zimmermeister und Geschäftsführer Holzbau Knoben)
18:45 Uhr Abschlussdiskussion
19:00 Uhr Veranstaltungsende“

Einige der Referenten sind mir bekannt. Ich kann Ihnen die Veranstaltung nur empfehlen.

 

BAUnatour in Aachen – auch in einem unserer Projekte

Der Mobile Showroom „BAUnatour“ der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe ist derzeit in Aachen. Er ist für alle Bauinteressierte ein wirklich lohnendes Ziel.

In Kooperation mit den Besichtigungstouren von altbau plus wurde auch eines unserer Projekte besucht. Aus dem Programm:

„Wohnhaus mit Atelier in Aachen-Haaren, Baujahr ca. 1912, seit 2006 umfangreiche energiesparende Sanierungsmaßnahmen unter ökologischen Gesichtspunkten. Besonderes Augenmerk liegt hier auch auf dem Baustoff Lehm, in Verbindung mit Innenputzen und einer Schallschutzwand. Neben dem guten Raumklima sind auch die nachhaltige Integration von ursprünglich vorhandenen Bauelementen und die architektonische Gestaltung des Ateliers erlebbar.“

Foto: BAUnatour, Michael Lohr

Der mobile Showroom BAUnatour ist noch bis zum 05.07.2018 auf dem Willy-Brandt-Platz in Aachen. Danach tourt er weiter nach Straubing.

Foto „BAUnatour“

Was beim Betrachten des Fotos auffällt: Im Hintergrund schöne Jahrhundertwende-Architektur, im Mittelgrund der Ausverkauf der Maßstabslosigkeit, im Vordergrund zukunftweisendes, nachhaltiges Bauen.

 

Niederrheinhof für zwei Familien

Zwei junge Familien wollen gemeinsam eine Hofanlage bauen oder eine vorhandene modernisieren und Umbauen. Ein großes Grundstück für Gartenwirtschaft zur Selbstversorgung soll dazugehören. In Kooperation mit dem Büro „regionaltypische Bauwerke“ wurden die angehenden Bauherren zum Kauf dieser Hofanlage beraten. Dazu wurde ein Konzept für die Projektentwicklung und ein Vorentwurf erstellt., das die Modernisierung des vorhandenen Wohnhauses, den Neubau eines zweiten und die Instandsetzung der Wirtschaftsgebäude beinhaltet. Bevor der Kauf besiegelt werden sollte, kam ein weiterer Kaufinteressent dazwischen und hat den Bauherren den Hof vor der Nase weg gekauft. Nun suchen wir weiterhin nach einem geeingeten Grundstück.

     
     
     

Grundstück gesucht im Raum Moers – Krefeld – Kerken für den Neubau einer Hofanlage in niederrheinischem Stil für zwei Familien. Die Vorentwürfe mit einem Lang- und einem Kompakthaus stehen bereits. Für die nächsten Schritte fehlt das Bauland mit etwas Hinterland.

 

NRW-Fahrschüler zeigen große Defizite – und was mit Architektur zu tun hat

„…dass es Führerscheinanwärtern oft an der bewussten Wahrnehmung des Verkehrs sowie an grundlegenden koordinativen Fähigkeiten mangelt…“ Leider muss ich das immer wieder auch in genügend anderen Lebenslagen feststellen. Ich will jetzt nicht sagen (wie sonst immer), dass hier das Üben einer zivilisierten Kampfkunst wie z.B. das Taiwan Do (c) hilft. Lieber will ich die Frage stellen, Wer „den Kindern“ eigentlich Was beibringt? Sind/ist das nicht die Eltern/Elterngeneration? Fördern ohne Fordern klappte offensichtlich nicht, wenn man den Text liest.

Quelle: Aktuelle Stunde | 15.05.2018 | 03:05 Min. | Verfügbar bis 15.05.2019 | WDR

Was das jetzt mit „Ökoarchitektur“ zu tun hat? Man kann es so audrücken: …dass es an der bewussten Wahrnehmung der Umwelt sowie an grundsätzlichen Fähigkeiten vernetztem Denkens mangelt… Autofahren ist eine kybernetische Multitaskingtätigkeit, die alle Sinne beansprucht. Eins nach dem anderen tun, reicht hier nicht. Es ist ein komplexer Vorgang, der die komplette Sensorik, das Unter- und das Oberbewusstsein bensprucht. Das will dauernd – bewusst – geübt werden. Und jetzt kommt die Architektur ins Spiel. Gute Häuser sollen alle Sinne ansprechen, damit sie, die Sinne, nicht verkümmern, sondern gefordert werden.

Zum Thema Kunststoffenster…

… ein Beitrag aus dem Netz. Es geht um einen Brandversuch, einem Vergleich zwischen Massivbau mit Betonsteinen, Kunststoffenstern und Stahlträger und einem Holzbau mit Holzfenstern und Holzbalkendecke. Bei beiden Aufbauten wurden jeweils übliche Baustoffe verwendet. Vorweg: Der Holzbau ist dem Massivbau insgesamt deutlich überlegen. Das überrascht Kenner des Holzbaus nicht wirklich, wird hier aber sehr schön dargestellt.

Besonderes Augenmerk möchte ich auf die Fenster legen. Die Kunststoffenster halten der Brandbelastung kaum Stand. Im Gegensatz dazu widerstehen die Holzfenster ungleich länger dem Feuer und verhindern so dessen Ausbreitung. Das wiederum kommt der Widerstandsfähigkeit der gesamten Konstruktion zu Gute.

Hinzu kommt der Aspekt, dass die Kunststoffe im Brandfall besonders giftige Gase freisetzen. Das können je nach Brandbedingungen und Fensterfabrikat auch Dioxine und Furane sein. Bei Holzfenstern kann das nicht entstehen.

Jetzt kann jeder darüber nachdenken, ob er ein erhöhtes Brandrisiko eingehen will, nur um die Fenster weniger pflegen zu brauchen, oder ob sie lieber auf die sichere Seite wechselt.

Gefunden habe ich den Beitrag hier: http://www.holzbauaustria.at/index.php?id=357&tx_ttnews%5Btt_news%5D=7369&cHash=bcd80ebf14c873f2572c41b281354022